1.8.2020 Wanderung von Brixen nach Kirchberg

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12km, 700 Höhenmeter

Dies sollte unsere Abschlusswanderung werden, weil für den nächsten Tag Gewitter und viel Regen angesagt waren. Wir fuhren mit dem Bus nach Brixen und stiegen hoch zur Wiegalm. Das war bei über 30 Grad schweißtreibend. Jan konnte sein T- shirt auswringen. Aber der Anstieg war abwechslungsreich. Es gab einen Kreuzweg und viele Pausenplätze mit schönen Blicken. Die Montainbiker*innen waren auf anderen Wegen unterwegs als wir. Sie waren eindeutig in der Mehrzahl, was besonders oben auf der Wiegalm zu spüren war. Dort bekamen wir den letzten Tisch. Es gab Kaspressknödel in Rindssuppe bzw. mit Krautsalat, eine üppige Bergmahlzeit. Anschließend stiegen wir langsam bergab und kamen noch an drei weiteren bewirtschafteten Almen vorbei, in die wir nicht einkehrten. Wir drehten ein letztes Kuhvideo unterwegs. Erst kurz vor Kirchberg, am Obergaisberg machten wir nochmal für ein Getränk halt.

31.7.2020 Bichlachrunde

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14 km, 340 Höhenmeter

Noch eine weitere unanstrengende Wanderung sollte das heute werden, weil es viel zu heiß ist. Wir fuhren mit den Bus Richtung Kitzbühel und mussten erstmal ein großes Stück Landstraße mit einer Menge Verkehr laufen, bevor wir den Einstieg in die Bichlachrunde fanden. Dann ging es durch schattige Waldstücke, über sonnige Almen, wo an diesem heißen Tag überall Heu gemacht wurde. Es gab tolle Blicke auf den Wilden Kaiser. Leider fanden wir keinen Gasthof und mussten auf Nüsse und Rosinen zurückgreifen. Im zweiten Teil der Wanderung haben uns lange Landstraßen fußmüde gemacht. Am Ende trafen wir auf ein überteuertes Gartenrestaurant mit >5€ Bier. Am Scharzsee stiegen wir in die Bahn zurück nach Kirchberg, weil kein Bus fuhr.

30.7.2020 Aschauer Höhenrunde

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11 km, 400 Höhenmeter

Wir nahmen wieder den Bus nach Aschau zum Startpunkt der Wanderung. Gleich zu Anfang stiegen wir die 400m hintereinanderweg nach oben. Es war der gleiche Weg, den wir vom Schwarzkogel runtergekommen sind, also vertrautes Gebiet. Da es an die 30 Grad heiß war, schwitzten wir galore. Nach den 400 Höhermetern verlief der Wanderweg auf einem Fahrweg recht gemütlich. Auf ihm kamen wir ins Tal und wanderten an der Ache entlang bis zur Klooalm. Hier gab es köstlichen Zwetschgenkuchen und saure Wurst für Jan. Das war ein reichlich belegter Wurstteller mit Essig übergossen. Die Wurst hätte wohl für 4 Leute gereicht…Um drei nahmen wir den Bus zurück nach Kirchberg.

29.7.2020 Brechhornhaus

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15 km, 850 Höhenmeter

Der Bus setzte uns am im Sommer schlafenden Lift KiWest ab. Wir können nur erahnen, wie es hier im Winter abgeht. Jetzt ist alles ruhig und wir sind die einzigen, die aussteigen und sich auf den Weg zum Brechhorn machen. Zuerst laufen wir Schotterwege an den letzten Wohnhäusern vorbei, dann über Wiesen und an den Almen entlang. Die Wolken hängen sehr tief und wir erwarten, dass wir gleich eintauchen werden. Aber sie heben sich langsam und wir bleiben trocken. Am Brechhornhaus gibt es einen schönen Bergsee, in dem Baden verboten ist. Wahrscheinlich wird es im Winter für die Schneekanonen genutzt. Dort treffen wir zuemlich viele Leute, die aus Brixen mit dem Lift hochgekommen sind. Wir kehren ins Brechhornhaus ein. das liegt auf 1700m und sitzen vis a vis mit dem Brechhorn, der nochmal 300m höher ist und von uns nicht mehr bestiegen werden will! Uns tun die Füße weh. Es gibt sehr köstliche Schlutznudeln und Kaspresssuppe mit Bier bzw. Radler.
2 Stunden brauchen wir für den Abstieg. Wir gehen eine Schottertsraße. Nicht shr steilo, aber langweilig.

28.7.2020 Wanderung zum Pengelstein

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12km, 350m hoch

Wir sind bei recht großer Hitze mit dem Fleckalmlift ins Skigebiet gefahren. 52€ die Berg- und Talfahrt für uns beide zusammen. Die Landschaft oben, ist stark geLiftet und mit Schotterstraßen durchzogen. Nicht nur wegen der Hitze, war die Wanderung deshalb nicht sehr schön. Lediglich die Blicke in die umgebende Bergwelt waren schön. Am Pengelstein haben wir ein BierRadler getrunken und sind auf dem gleichen Weg zurückgelaufen.
Am Abend haben wir uns nach umfänglichen Putzen Kartoffeln mit Pfiferlingen (gekauft) geleistet.

27.7.2020 Schwarzkogel

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11 km, 1000 Höhenmeter

Die Wanderung startete in Aschau. Dorthin fuhren wir mit dem Bus. Den dürfen wir mit der Touri-Card kostenlos benutzen. Aus Aschau raus führte der Weg zuerst durch ein breites Tal. Hier waren noch ein Paar Leute mit uns unterwegs. Als es dann hoch ging, blieben wir alleine. Wir kraxelten durch Wald und über Kuhweiden, vorbei an Almen. Das letzte Stück ging es ziemlich steil bergan und wir mussten oft verschnaufen. Die Ausblicke auf die umliegenden Berge, den Wilden Kaiser und die schneebedeckten Gipfel in der Ferne waren unglaublich schön. Es war unser erster 2000er Gipfel dieses Urlaubs. Oben angekommen, waren wir überrascht, so viele Leute zu treffen. Sie waren fast alle von der anderen Seite gekommen. Sogar zwei Mountainbiker. Das ist hier der große Sommer-Berg-Sport. Hinunter nach Aschau waren wir dann wieder alleine unterwegs, nachdem sich alle anderen Richtung Seilbahn von uns trennten. Es war nicht ganz so steil wie hochzu, wir trafen mehrere Kuhherden und nahmen ein Kuhvideo auf. Unten angekommen, taten uns die Füße weh und wir waren froh, noch ein Stünchen bei Gred im Aschauer Gasthof bei einem Getränk auszuruhen, bevor der Bus kam.

26.7.2020 Wanderung zum Gasthof Obergaisberg

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7 km, 230 Höhenmeter

Heute hat es den ganzen Vormittag geregnet und wir haben den Vormittag mit einem ausgedehnten scrabblespiel verbracht. Gegen 13 Uhr wurde es heller und danach immer sonniger. Wir wanderten auf den Gaisberg auf ungenutzten Pfaden und mussten uns durch hüfthohes Gras den Weg suchen. Schöne Blumen, üppige Flora. Schon nach einer reichlichen Stunde kamen wir zum Gasthof Obergaisbach. Wir saßen auf der Terrasse bei Radler und Bier.

25.7.2020 Wanderung zum Hahnenkamm

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20km, 1000m hoch

Es war wieder Höhentag und wir nahmen den Hahnenkamm in Angriff. Auf dem Weg nach oben trafen wir wieder kaum Menschen. Leider setzte nach einer Stunde ein leichter Nieselregen ein. Wir kehrten vorsichtshalber auf Kaffee und Tee ein und warteten den Regen ab. Es blieb den Rest des Tages trocken und wurde am Nachmittag noch richtig schön. Wir erklommen den Hahnenkamm, trafen wieder nur Radfahrende und kamen in ein Skigebiet mit vielen Liften. Die meisten waren nicht in Betrieb. Man konnte erahnen, was hier im Winter los ist. Es waren aber auch jetzt so viele Leute hier oben, dass wir keinen Platz auf einer Hütte fanden. Erst beim Runterwandern trafen wir auf die Fleckalm, wo es köstliche Schlutzkrapfen mit Spinat bzw. Pressknödel gab. Der Rückweg wurde uns lang. Auf asphaltierten Serpentinen liefen wir abwärts und spürten unsere Fußsohlen sehr. Am Ende waren es über 1000 Höhenmeter und 20 km. Das ist momentaner Rekord.

24.7.2020 Wanderung zum Schwarzen See

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15km, 150m hoch

Heute blieben wir im Tal und wollten zum Schwarzsee, der kurz vor Kitzbühel liegt, laufen. Leider mussten wir uns wieder den Weg mit Radfahrenden teilen. Der Schwarzsee ist zwar ganz schön, aber auch stark frequentiert. Wir sind dann, um anders zurückzulaufen, nach Reit gewandert. Dort gab es eine alte Bäckerei, vor der wir uns einen Kaffee und ein Tiroler Gebäck gönnten. Am Ende war die Wanderung 15 km lang und wir sehr fußmüde, weil fast ausschließlich Asphalt der Untergrund war. Wir entdeckten noch den Kirchberger Dorfplatz und kehrten auf ein Bier ein.

23.7.2020 Wanderung auf den Rauen Kopf

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15 km , 750m hoch

Wir halten an unserem Rhythmus einen Tag lang hoch und anstrengend wandern, am nächsten Tag dann etwas entspannter mit weniger Höhenmetern fest.
Wir waren auf dem Rauhen Kopf. Der hat einen Höhe von 1580m und oben steht ein Friedenskreuz, das an die Toten der beiden Weltkriege erinnert. Wir sind durch üppige Blaubeerfelder gewandert, durch ein Hochmoor gestapft und hatten ein paar schöne Blicke auf den Wilden Kaiser. Wir haben kaum Leute getroffen, was sicher daran liegt, dass es keinen Lift auf den Rauhen Kopf gibt. Es war teilweise recht unwegsames Gelände. Erst am Ende der Wanderung trafen wir auf eine schöne Jausenstation mit sonniger Terrasse, den Ruetzen-Hof. Der ist schon 270 Jahre alt und gut besucht, weil mit Auto erreichbar.