Arequipa 29.9.08

30. September 2008

Unsere letzte station in peru. Wir sind hier um eine woche spanisch zu lernen und die stadt zu erkunden. Im moment haben wir aber organisatorisches zu erledigen. Wir muessen unseren flug umbuchen. Wir haben ein jahresticket, aber es ist nie moeglich fuer ein jahr im voraus einen flug zu reservieren. Deshalb und aus visagruenden hatten wir einen fake-flug im oktober nach berlin reserviert. Nun muessen wir fuer den juli 2009 umbuchen. American Airlines moechte dafuer pro person 180,00€ – so ne …
Deshalb eine dringende bitte an alle leserInnen: Fliegt nie mit American Airlines!
Ich habe der netten dame im AA-Buero versprochen, das ich auf diese weise werbung fuer ihre fluggesellschaft mache.
Morgen wieder angenehmere themen? Hoffentlich.

Umfrage – Was ist das?

28. September 2008

Was ist das?

Puno 27.9.08

Puno ist keine schoene stadt – nach cusco – wieder ein kleiner kulturschock. Gerade die innenstadt ist touristisch und schicxk gemacht. Gerade in puno faellt auf, wie hart diese „tourizonen“ erkaempft sind. Einige hundert meter entfernt beginnt wieder das wahre peru. Selbst ein kleiner park mit aussichtspunkt 600m von der plaza enfernt, ist heute verwahrlost und dem verfall preisgegeben. Obdachlose finden hier noch ihre ruhe.
Dabei muss er vor ein paar jahren ein kleinod gewesemn sein. Nun hat ihn die realitaet wieder.
Die groesse der „schicken“ innenstadt haengt scheinbar von der anzahl der kaufkraeftigen besucherInnen ab. Sie muss mit security verteidigt werden!
Beeindruckt von dieser tatsache, haben wir das getan, was alle touristInnen hier tun: Ein tour zu den inseln des titicacsees. Wir waren zunaechst auf diesen schwimmenden grasinseln (uros). Auf sie trifft das oben geschriebene ebenso zu. Heutzutage leben die leute dort recht komfortabel von den touristInnen. Auf unbesuchten strohinseln grasiert die armut,.
Danach sind wir noch 3 stunden auf dem strahlend blauen see weiter geschippert. Auf einer insel (amantani)haben wir uebernachtet. Laut reisefuehrer werden die amkommenden touristInnen auf die dort lebenden familien aufgeteilt. Und so war es auch.
Wir werden von den Frauen abgeholt
Wir wohnten direkt auf dem bauernhof und bekamen inseltypisches essen. Den leuten dort gings durch besucherInnen ebenfalls ganz gut. Wir hatten aber den eindruck, dass sie ganz gut damit umgehen koennen. Die leute betrieben noch viehzucht und landwirtschaft. Alles wirkte sehr gut in schuss. Es gab einen gepflasterten weg, mehrere schulen, ein gesundheitszentrum. Das bei 3000 einwohnerinnen und vielleicht 100 touristInnen taeglich. Die bewohnerInnen tragen ihre tracht auch bei der arbeit, sogar die maenner. In peru haben viele indigena staendig ihre tracht an, wenigstens den obligatorischen hut. Leider trauen wir uns nie, das zu fotografieren.
Amantani
Heute wurden wir dann zur nachbarinsel gefahren (Taquile). Hier war unser eindruck ganz anders: aermlicher, aber mehr touristInnen und ihre begleiterscheinungen: restaurants, shops, souvenirverkaeuferinnen usw.
Am nachmittag dann 3 stunden ueber den noch immer blauen see zurueck
Insgesamt war es ein sehr schoener 2 taegiger ausflug.

Fotos vom Inka-trail

26. September 2008

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Puno 25.9.08

25. September 2008

Von Cusco hierher haben wir gestern nicht den Gringo-Express genommen. Obwohl waehrend der fahrt weitere inkastaetten gezeigt werden. Dieser bus war uns zu teuer und zu frueh. Wir haben einen ums dreifache billigeren genommen. Der hatte kaputte fenster und brauchte sehr lange. Dafuer gab es an jedem ort kulinarische leckerbissen – billig und von frauen in breiten roecken mit hut serviert. Leider habe ich nur eine sache probiert, lecker, billig und sattmachend. Den namen habe ich nicht erfahren. Wir fuhren durch ein endloses tal, das immer breiter wurde. An der strasse verwilderte hunde, die wohl auf die essenreste (siehe oben) warteten. Das tal wurde immer breiter und endete in einer wuestenstadt – julica. In der stadt moechte ich nicht leben, nur staub und alles in braun.
Nun folgt der Bericht zum Inkatrail
1. Tag
Wir wurden um 6.15 uhr abgeholt. Mit dem auto ging es zunaechst nach ollantytambo. Ein kleiner huebscher touristischer ort. Dort haben wir uns wanderstoecke gekauft und kaffee getrunken. Dann gings zum startpunkt. Unsewre gruppe stellte sich gegenseitig vor. 7 traeger, 1 koch, 1 guide, 2 norwegerinnen (63, 65 jahre alt), 4 urugayer (mitte 20) und wir beide. Der erste tag sollte leicht werden. Es ging nur wenig bergan. Wir hatten viele pausen. Und zeit uns kennenzulernen. Die urugayer hatten mehrere paesse und sprachen mehrere sprachen. Unter anderem deutsch und englisch. Die beiden norwegerinnen waren gut trainiert, allerdings war eine von ihnen stark erkaeltet. Sie hatten einen extra traeger fuer ihr gepaeck und mussten zum glueck nur ein daypack tragen. Auch wir freundeten uns mit unseren doch recht schweren rucksaecken an – 3 pullover, t-shirts, unterwaesche, schlafsack, matte und andere kleinigkeiten. Mit einbruch der dunkelheit (ca 17.30 uhr) erreichten wir den ersten zeltplatz. Ein stueck wiese auf einem bauernhof. Die traeger stellten den tisch auf und es gab kaffe, tee und saeter ein orpulentes mahl, fuer birgit vegetarisch. gegen 20.00 uhr waren wir in den zelten. Die nacht war erstaunlicherweise recht warm – nur 3000m hoch.
2.Tag
Um 5.00 uhr wurden wir geweckt, fruehstueck und um 6.15 uhr gings los. Heute sollte der erste pass bezwungen werden. Es mussten 1200 hoehenmeter ueberwunden werden. An einem kontrollpunkt stand weine waage – birgits und auch mein rucksack wogen jeweils 11kg. Insgesamt 5 stunden haben wir uns den berg hochgequaelt. Ich hielt mich hinter birgit. Dort war zwar die luft zeitweise recht schlecht, aber sie hatte eine gute tempoeinteilung. Immer wieder ueberholten uns die traeger. Sie liefen schneller, obwohl jeder 30kg schleppte. Aber manchmal gingen wir auch an ihnen vorbei, wenn sie keuchend auch mal pause machten. Die karawane von touristen und traegern schleppte sich im zeitlupentempo hoch. Wer schon mal bilder von der besteigung des k2 gesehen hat, kann sich vorstellen wie langsam menschen gehen koennen, wenn sie nicht genug luft bekommen. Die letzten 300 hoehenmeter dauerten wohl stunden. Oben wurden alle von den vorherigen passbezwingerInnen begruesst. trotz ihres alters und starken hustens schafften es auch die beiden norwegerinnen – unglaublich!
Dann noch mal 600m runter. Mit wackligen beinen und altersteifen knien. Im tal standen unsere zelte und das essen. Der nachmittag war frei. Wir haben ihn verschlafen. Nach dem immer ueppiger werdenden abendbrot sind wir um 7.00 uhr in die schlafsaecke. Die nacht war sehr kalt – um die 0 grad.
3. tag
Erst um 6.00 uhr war wecken! Dieser tag war wohl der landschaftlich schoenste und der leichteste zu wandern. Es gab zwar noch mal 2 paesse. Doch sie waren verhaeltnismaessig leicht zu besteigen und nicht mehr so hoch. Wir kamen in regenwaldgebiet. Zwischen den hohen bergen wird es ploetzlich feucht, nebelwolken verdecken zeitweise die sonne und mensch kann viele orchideen und kolibries beobachten. Es ging auf und ab, serpentinen an 2000m tiefen haengen. Unser zeltplatz lag genau auf dem letzten pass (3500m) mit wunderbaren blicken ins tal und einer einsamen inkaburg, die wir nur fuer uns hatten. An einer inkawasserstelle wuschen wir uns und hatten den spaeten nachmittag zum geniessen. Das abendbrot nahm riesige ausmasse an. Die traeger leereten wohl die lebensmittelsaecke und der koch machte seinen meister:
chinesische reisplatte, nudeln, suesskarteoffeln, jamswurzeln, ueberbackene auberginen, gefuelltes huehnerfleisch, gurken, tomaten.
Die nacht war noch kaelter.
4. tag
Heute sollte es zum machu pichu gehen. Unser zeltplatz war ueber 4stunden davon entfernt. Das hiess: 4.00 uhr wecken. In der morgendaemmerung brachen wir auf. Es ging 1000m bergab. Und zog sich hinnnnnnnnnnn. Die letzte stunde wieder bergauf. Um 10.00 uhr waren wir am sonnentor – der erste blick auf machu pichu. Auch hier wurden wir von mit beifall begruesst. Tagestouristen machen sich einen spass und erwarten die 4-tage wandererinnen. Machju pichu ist schon einje augenweide. Aber fuer uns doch mehr der grossarteige zielpunkt dert wanderung gewesen. Die anschliessende fuehrung durch unseren guide, war zu anstrengend. Und irgendwie warfen wir nicht mehr so richtig aufnahmefaehig. Vor allem erschoepft und durstig. Um 12.00 uhr gings mit dem bus nach aguas calliente. Selter, bier, salat und pizza. Aguas calliente ist der touristenort fuer machu pichu. Von hier faehrt der zug zurueck nach cusco. Komischerweise sind wir nicht mit unseren wanderkollegInnen zurueck gefahren. Wir beide hatten fahrkarten fuer einen 1.klasse zug. Das hatten wir so nicht bestellt. In unserem abteil sassen aeltere amerikanerinnen und japanerinnen. Es gab einen imbiss und teure cocktails. Die zugbegleiterinnen entpuppten sich als taenzerinnen und mannequins. Sehr strange – aber kurzweilig.
Um 21.00 uhr waren wir wieder in unserem cusco-hostal.

Organisation des Inka – Trails und Machu Pichu
Der inka-trail ist einer von vielen inkawegen in diesem gebiet. Er ist stark reglementiert und teuer (50,00€ eintritt). Taeglich duerfen sich 400 menschen auf den weg machen. Davon sind die haelfte traeger und guides. Verschieden gesellschaften bieten touren auf dem treck an. Die preise sind unterschiedlich, je nachdem wieviel du selbsty traegst und welchen luxus du willst (zelte, essen, sprachen des guides). Wo die wandergruppen zelten, wird von einer kommission festgelegt. deshalb hatten wir einen zeltplatz weit weg von machu pichu. Der treck endet am machu pichu (eintritt ca. 50,00€) – der grossen inkastatt, die nie von den spaniern entdeckt wurde und deshalb noch so gut erhalten. Hier treffen sich wanderer und tagestouristen, die von cusco kommen. Machu pichu erreichst du nur mit den zug ( einfache fahrt 40-50€) und dem bus (einfache fahrt 5). Alles ist wohl organisiert, alles kostet extra money. Eine grosse geldfalle fuer den peruanischen staat (am ehesten verstaendlich) und zahlreichen touristenbueros.

Die traeger
Obwohl sie sicher im verhaeltnis gut bezahlt werden und am ende des trecks ein obligatorisches trinkgeld erhalten, ist es ein komisches gefuehl mit traegern zu wandern. Sie schleppen 30kg fuer dich. Oft in sandalen und statt eines rucksacks, einen sack. Sie bauen das zelt fuer dich auf, holen wasser, decken den tisch und waschen ab. Es ist ein aehnliches verhaeltnis, wie zu einer haushaelterin oder putzfrau.

Verschwoerungstheorie
Wie oben beschrieben wird mit machu pichu und inkatrail viel geld verdient. Es verdienen staat, reisebueros, eisenbahn, bussfirmen, guides, haendlerinnen, gaststaetten, massagefrauen, bettler usw. Ein richtiger Touristisch – Industruieller – Komplex (TIK). Und jetzt habe ich folgendes entdeckt:
Vertauscht mensch die buchstaben von InKaTrail (IKT) wird wieder (TIK) daraus! Ungeheuerlich. Ich habs Michael Moore, Erich von Daeniken und Stefan Aust geschrieben. Mal sehen.

Cusco 23.9.08

24. September 2008

Wir sind wieder da. Alles wunderbar. Jetzt sind wir muede und kaputt – spaeter mehr.

Cusco 19.9.08

20. September 2008

Wir sind dann mal weg …
auf dem inka-trail fuer 4 tage.
Wir melden uns dienstag oder mittwoch wieder.
LG

Cusco 18.9.08

19. September 2008

VORHER
null
NACHHER
Meerschweinbraten

Peruanisches Stillleben – Symbolisch gemeint?

18. September 2008

Peruanische Wegweiser - Bitte folgen!

Cusco 17.9.08

Heute haben wir eine sehr schoene ruinenbesteigung in der naehe von cusco gemacht. Jetzt sind es 6 inka-staetten!
Wir waren in pisaq. Dort gibt es terassen, die in absolut steile berghaenge hineingearbeitet wurden. Die sind wir hoch gekraxelt – oben war dann wieder eine inkastadt. Die hatten geschmack, die alten. Sie haben sich immer sehr schoene plaetze ausgesucht. Die blicke sind wunderschoen. Schon aus diesem grund ist es ein verbrechen, dass die spanier damals alles geschliffen haben. Auch ihre asymetrischen steinmauern sind eine wucht. Die haben die spanier ebenfalls abgerissen um damit ihre kirchen zu bauen. Die kunstwerke aus gold und silber wurden eingeschmolzen und nach europa verschifft. Das alles passierte vor 500 jahren. Aber seitdem ist es suedamerika nicht viel besser ergangen.
Terassen der Inkas
Danach sind wir ueber 2 stunden auf der strasse zurueck in den „heutigen“ ort pisaq gewandert. Das tal hatte einen millionendollar – blick charakter. Demenstsprechend wurde kraeftig gebaut. Aber traditionell!
Uberall in peru werden die haeuser (meist huetten) aus adobeziegeln gebaut. Das sind lehmziegel, dreifach so gross. Sie werden luftgetrocknet. Witzig ist dabei, dass die die ziegel immer gleich neben dem zukuenftigen haus ausgegraben werden. Die haeuser haben dann auch immer die farbe der erde, auf der sie stehen.
Adobe-Ziegel

Adobe-Ziegelhaus


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