Gestern sind wir mit einer tour nach wadi rum gefahren. Das ist ein wuestennationalpark. Landschaftlich ist jordanien fuer uns schon eine ueberraschung. Imposante felsige Berge ragen aus dem wuestensand. Das licht variiert von dunkel bis weiss. Blauer himmel und dunstiger horizont oder auch weite blicke in ebenen und hohe schluchten.

wir haben auch in der wueste uebernachtet. Diesmal wirklich in einem beduinenzelt. Es war alles ein wenig fremd und sehr schmutzig. So richtig haben sich die gastgeber nicht fuer uns interessiert. Sie waren mit sich beschaeftigt. Aber wir bekamen ein ausserordentlich reichhaltiges und schmackhaftes nachtmahl. Aber es war nicht fuer uns gemacht, sondern fuer eine maennerparty, die spaeter auftauchte. Ganz witzig: tanzende jungmaenner, die ganz ohne alkohol ihren spass hatten (fuer mich unvorstellbar).
Wir goennten uns eine shicha und beobachteten. Zum schluss wurde noch gebetet und dann sind alle wieder in ihren jeeps davongefahren.
Heute morgen lag das camp verwaist und wir bekamen etwas zum fruehstueck, das wir uns mit den katzen geteilt haben.
Dann hatten wir einen privattransport durch wunderschoene landschaft hierher – wadi musa (petra)
Morgen holen wir uns ein 2-tages ticket und exploren dieses neue weltwunder.
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und das war unser gestriger tag
hammam: türkisches bad, zuerst saßen wir ca. 15 min in der sauna, dann ein paar minuten im dampfbad bis die haut schön durch war, dann kam ein fetter mann und hat uns mit einem harten schwamm die obere haut abgezogen und uns anschließend eingeseift, in einem dunklen raum wurden wir nun von kopf bis fuß durchgeknetet, zur entspannung durften wir dann noch eine weile im sprudelbad liegen
tschai nana: tee mit minzblättern
hakan nesser: schwedischer krimiautor
muttabal: auberginenpaste mit sesam und suchtfaktor
foul: bohnenpaste (siehe oben)
amstel: exportbier
Nach etwas über einer woche haben wir uns nach jordanien aufgemacht. Es gibt insgesamt drei grenzübergänge von israel aus. Nur ein grenzübergang versprach, unkompliziert zu passieren zu sein. Das hieß für uns vom norden in den süden nach elat zu fahren und dann dort rüber zu machen. Das bedeutete eine nachtfahrt mit dem bus – eng, aber nur 5 stunden. Der busfahrer hat uns netterweise an der kreuzung zur grenze um 5.00 uhr abgesetzt. Von dort sind wir nur noch einen kilometer gelaufen und hatten fast 2 stunden zeit, bis der grenzübergang öffnete. Mit der aufgehenden sonne konnten wir die roten berge und die beiden städte elat uns aquaba sehen. Um 6.00 uhr kamen die ersten gastarbeiter von jordanien aus. Da haben wir uns in die entegengestzte richtung auf den weg über die grenze gemacht. Israel wollte zum abschied jeweils 100 schekel (25€). Aber dafür wollten die jordanier keine visa-gebühren. Ansonsten war der übertritt erstaunlich leicht – kaum kontrollen. Im niemandsland standen dann schwer bewaffnete israelis. Immerhin waren noch bis in die 90er jahre beide länder im kriegszustand.
Auf der jordanischen seite gerieten wir dann in die hände der taximafia, die uns für die kurze strecke bis nach aquaba 10€ abknöpfte. Aber wir hatten keine chance den preis runterzuhandeln.
Aquaba ist ziemlich modern, aber doch arabisch. Kopftuchfrauen, laute männer, hupende taxis, aufdringliche händler… Aber die leute sind hier sehr freundlch und überraschen einen gerne. Als ein taxifahrer aus dem auto sprang und mir zurief: I will help you! Habe ich sofort abgelehnt, weil wir natürlich nicht taxi fahren wollten. Aber dann hat er uns nur freundlich den weg erklärt und ist von dannen gebraust.
Das hotel, dass wir uns ausgesucht haben ist rotten, aber hat schön große zimmer mit klimaanlage. Nachdem wir etwas nachtschlaf nachgeholt haben, sind wir zu einem privaten strand gefahren. Der gehört zu diesem hotel uhnd kostete uns mit transfer jeweils 10€. Es hat sich dann herausgestellt, dass ca. 8km vor der stadt am rande des öffentlichen strandes ein kleine burg steht, die einen swimmingpool hat und umkleidekabinen. Das war unser nachmittags-strandressort. Aber der pool war wunderbar kühl und auch das rote meer schön klar mit wunderschöner bergskyline. Wir sind ein wenig unangenmehm aufgefallen, weil wir kein getränke geordert haben (wer weiß, was das wieder kostet?).
Apropo getränke: bier kostet hier entgegen aller erwartungen nur 1,25€ im shop! Aquaba ist eine steuerfreie zone. Ich muss also meine enthaltsame phase ein wenig aufschieben.
Vorgestern haben wir uns 2 große autos geliehen und sind zum toten meer gefahren. Leider hat das nicht so gut geklappt. Die beiden autos hatten ein paar macken und wir (bzw. lilapapierschwein) mussten ständig die hotline anrufen. Am sonntag abend musste sogar ein mechaniker kommen.
Zunächst sind wir nach massada gefahren. Eine sehr beeindruckende felsenfestung in der wüste. Hier haben sich vor 2000 jahren die zeloten vor den römern zurückgezogen. Die römer brauchten mehrere jahre um diesen berg zu erobern. Die zeloten begingen kollektiven selbstmord. Im 20 jahrhundert wurde diese geschichte und dieser berg wieder entdeckt und spielt(e) bei der nationenbildung israels eine wichtige rolle – kollektive mythen.
Von dort oben hatte mensch einen wunderschönen blick über das tote meer.
Am abend fuhren wir dann zu einem zeltplatz am toten meer. Durch die autopanne war das alles ein wenig stressig. Der platz war auch keineswegs einsam, sondern voller feiernder, grillender und tanzender menschen. letztendlich fanden wir einen platz unter einem großen metallpilz. Dort bliesen wir unsere matten auf und legten uns in die schlafsäcke. Die nacht war sehr windig. Um 6.00 uhr wurden wir von den ersten leuten geweckt, die neben uns duschten. Ich bin dann zum wasser gegangen. Dort warteten schon zahlreiche fotografinnen auf mich. Ich zog mich aus und sprang in das warme salzige wasser. Ich hatte um diese zeit das meer für mich allein. Auf dem rücken liegend (auf dem bauch schwimmen geht nicht) betrachtete ich die gegenüberliegenden jordanischen felsen. Hinter mir hörte ich das klacken der objektivverschlüsse. Langsam begann die sonne hinter den bergen aufzutauchen. Mensch kann wirklich auf dem rücken liegen und sich treiben lassen. Kurz bevor die sonne völlig aufging, entstieg ich den fluten. Es muss ein fantastisches motiv gewesen sein. Leider bekamn ich jetzt mit, dass die fotografInnen nicht an mir, sondern nur am sonnenaufgang interessiert waren.
Mensch muss sich gründlich abduschen um das salz abzuwaschen. inzwischen waren auch die anderen wach. Später gab es frühstück mit tomaten, schwarzbrot aus berlin und humus.
Leider bekam b. ein geschwollenes auge und wir fuhren alle schon gegen mittag nach tel aviv.
Das old jaffa hostel ist eine wahre oase nach dem hostel in jerusalem. Zimmer mit fenster, saubere duschen, eine wunderschöne terasse mt einer küche zm selber kochen. Das haben wir auch ausgenutzt und am abend gemeinsam gekocht. Es gab versalzenen reise mit gemüse.
Heute ist am vormittagg freizeit! Gleich geht es zu einem treffen mit ehemaligen jüdischen partisanen – auf das ich schon sehr gespannt bin.
gestern waren wir in ramallah und bethlehem – beide städte liegen in den autonomiegebieten. In ramallah sind wir eigentlich nur durch die straßen gelaufen oder haben in café´s gesessen. Die stadt wirkt deutlich ärmer als jerusalem. Die straßen in der innenstadt sind ein einziger markt. Vieles hat uns an südamerika erinnert. Oft wurden wir mit: „welcome in palastina“ begrüßt.
Von dort sind wir nach bethlehem gefahren. Die stadt ist deutlich touristischer und wohlhabender. Auf dem berg steht die jesus-geburtskirche. Dort oben gabs mal wieder eine prozession. Ansonsten souvenirstände.
Auf dem rückweg sind wir zu fuß durch den kontrollpunkz nach israel. Die mauer ist viel größer, als die berliner es war. Für uns war es kein problem, sie zu passieren. Allerdings mussten wir mehrere tore, drehtüren und gänge passieren und unser gepäck und unsere ausweise checken lassen. Alles passierte automatisch und per lautsprecheransagen, was das ganze noch mehr depressing machte.
Abends sitzen wir immer am damaskustor (ein eingang zur jerusalemer altstadt). Da können wir bier trinken und die vielen leute beobachten, die die ganze nacht in die heilige stadt eilen. Am schnellsten sind die orthodoxen juden, aber auch die popen mit ihrem gefolge sind nicht gerade langsam.
Leider waren wir zu faul, noch einmal in die altstadt zu gehen. Dort war auch letzte nacht viel los.
Jetzt warten wir auf unsere beiden mietautos. Unsere inzwischen 15köpfige gruppe will heute zum toten meer und nach massada.
Obwohl nicht weihnachten ist, haben die hostelbetreiber alle bedürftigen für eine oder mehrere nächte aufgenommen. Nun liegen die gestrandeten auf matratzen in den aufenthaltsräumen des hostels . Nun ja, wir sind in der heiligen stadt – da versteht sich nächstenliebe (gegen einen kleien obolus) und das hostel ist tatsächlich ein stall.
Gestern war karfreitag und am nachmittag sind wir durch die altstadt gezogen, mit uns mehrere christliche sekten. Die engen gassen waren voll von souvenirständen. Es gab holzkreuze, verschiedene weihwasser, proisraelische t-shirts und propalästinensische t-shirts (am gleichen stand), kipas, …..
Dazwischen menschen in verschiedenen kostümen, die verschieden sprachen sprachen. An der grabeskirche dann, haben wir auf eine orthodoxe prozession gewartet. Mir wars zu lange und ich bin früher gegangen. Die annderen sprachen später von gedränge und christlichen hooligans, die ihrer prozession den weg frei drängelten.
Da gestern sabbat war, haben wir nur den vormittag in yad vashem verbracht. Wir haben uns einen audio-guide ausgeliehen, aber die historische ausstellung nur bis zur hälfte geschafft. Die einzelnen gedenkstaätten haben wir nicht gesehen. Aber es war schon bis dahin alles sehr beeindruckend und manchmal kaum auszuhalten. ir kommen ja noch mal im sommer. Dann nehmen wir uns mehr zeit.
Heute wollen wir nach ramallah und eventuell auch bethlehem. Aber noch gibts kein frühstück – weil die matratzenfraktion im aufenthaltsraum nicht aufsteht. Ein witziges bild – um die matratzen sitzen die leute, die aufs frühstück warten, und die liegenden menschen tun so als ob sie schlafen.
Die nacht in unserem 8 bett zimmer war sehr anstrengend. Viele schnarcher (ich auch) und stickige luft. Um 6.00 uhr war die nacht vorbei, weil die ersten wieder aufgestanden sind.
Nach einem hektischen frühstück – hier gibts humus, tomaten und quark – gings in den kibuz naan. Schon die anfahrt war abenteuerlich. 13 leute durch die jerusalemer rush hour, später mit dem bus und noch mit einem sammeltaxi.
Im kibuz wurden wir von jakof tsur empfangen. Er war in den lagern auschwitz und sachsenhausen und hat nach dem krieg am kampf gegen die briten und araber teilgenommen. Später den kibuz mit aufgebaut. Wir durften den kibuz besichtigen. Dort hat sich natürlich in den letzten jahren viel verändert. Es gibt kein einheitsgehalt mehr, kinder werden nicht mehr vollständig vom kibuz betreut, die leute haben privcateigentum z.b. ihr eigenes haus. Dennoch bleiben soziale sicherheit und eine reihe von komfortablen einrichtungen z.b. die wäscherei oder die fahradausleihe. Nicht vergessen die kantine, in der wir billig und gut essen durften, die basisdemokratischen prinzipien mit denen entscheidungen getroffen werden. Nach den vielen orthodoxen juden und jüdinnen die wir hier in den 2 tagen in jerusalem gesehen haben, war es schön zu hören, dass im kibus fast vollständige religionsfreiheit herrscht.
Zum schluss haben wir uns noch mit ihm zusammengestzt und er hat uns seine sicht des israelisch/palästinensischen konflikts beschrieben. Das ist mir aber zu kompliziert, das jetzt hier wieder zu geben.
Zurück in jerusalem haben wir uns noch die knesset angeschaut – von weitem – sie ist weiträumig gesichert.
Unser hostel weird gerade gnadenlos voll gemacht. Die inhaber stellen matrazen auf den boden. Zum glück ist unser zimmer schon voll.
Der flug von prag nach tel aviv flughafen war etwas anstrengend. Es war sehr warm und sehr eng. Dafür gabs noch ein bier. Ich habe etwas gedöst.
Die kontrollen waren überhaupt nicht scharf, ein paar nachfragen warum? wohin? mit wem? Wahrscheinlich war die beamtin genau so müde wie wir. Immerhin war es erst 4.30 israelischer zeit. Lilapapierschwein hatte schon den ersten teil unserer reisegruppe in empfang genommen und dem geburtstagskind mit kuchen gratuliert. Perfekte reiseleitung!
Mit dem sammeltaxi sind wir in 2 gruppen nach jerusalem gefahren. 10€ pro person und ganz kurz. Es dauerte ungefähr eine halbe stunde. das auto brachte uns direkt vor die tür unseres hostels. Aber es war erst kurz nach sechs. Wir durften unser gepäck abstellen und sind kaffee trinken gegangen.
Danach hat uns lilapapierschwein ein paar stunden durch die altstadt geführt: Eigentlich haben wir schon alles wesentliche gesehen: grabeskirche, klagemauer, felsendom, ölber und stadtmauer. Erstaunlich, wie gut ich trotz der müdigkeit, noch aufnehemen und mithalten konnte. war ja auch sehr beeindruckend, ortodoxe juden, griechen römer und kopten zu sehen. Ich war ganz dicht an der klagemauer mitten in oberkörper schaukelnden männern, die in gruppen immer wieder in lauten gesang verfielen. Ich habe neben der frau gestanden, die sich auf jesus aufbahrungsstelle stürzett und den boden küsste und auf dem markt den muezin gehört.
Gegen mittag hatten wir genug und sind zum hostel. Dort haben wir nach einiger wartezeit 2 zimmer bekommen – sehr eng, etwas schimmlig und kleinem bad. Nachdem wir ausgebiegig gemeckert haben und unsere stinkenden schuhe vor die tür gestellt hatten, schliefen wir noch 2 stunden. Dabei haben uns intervallisches schnarchen und laute kindergespiele kaum gestört. Jetzt soll hier gruppenplenum sein, aber wir warten noch auf einige mitreisende.
Heute beginnt unsere israelreise – wir sind insgesamt über 12 leute und werden in den nächsten 12 tagen israel bereisen. Heute gings mit dem flug nach israel los:
Es ist 22.00 uhr und wir haben schon das dritte bier und sind noch nicht mal in israel.
In tegel ging alles glatt. Schnell und unkompliziert. Nur C. musste eine cremetube bei der flughafenkontrolle lassen.
Der flug hierher nach prag ging schnell. Es gab ein paar holper, kein wunder im propellerflugzeug.
Jetzt sitzen wir gegenüber vom laufband, haben eine büchse bier pilsner urquell in der hand und nehmen die parade der flugreisenden ab. Es stellt sich nur die frage, wer holt die nächste runde. So lassen sich flughäfen ertragen ….
Unser flug geht in ca. 2 stunden nach tel aviv, dort werden wir um 4.30 uhr sein und die andere hälfte der reisegruppe treffen. die sind über budapest geflogen, aber da gibts sicher wein.
In tel aviv holt uns lilapapierschwein ab.
nu issa daheim.
Die flüge waren fast pünktlich, wir wurden abgeholt und es gab kaffee und kuchen. Abends ein begrüßungsbier mit freundInnen.
Jetzt sind wir mit dem einrichten des alltags beschäftigt.