17. Juli 2009
Die erste hauptstadt ist geschafft. San salvador war für uns mit viel laufen oder taxifahren verbunden. Die museen lagen sehr weit auseinander. Ansonsten haben wir in einer mall gegessen und die middleclass people beobachtet oder fotos sortiert.
heute gehts mit dem bus in (hoffentlich) 5 stunden nach guatemala city.
5. Auswertung heute: reisebücher
Das geht schnell.
Wir benutzen seit jahren den lonely planet, auch genannt die bibel. Obwohl teurer und manchmal schlampig recherchiert, haben wir uns an ihn gewöhnt. Die infos sind einfach umfassend und detailtreu.
Es gibt wohl noch andere gute reiseführer: footprint oder rough guide, aber wenn du weißt, dass ein reiseführer ganz gut ist, willst du kein risiko eingehen.
Unsere bibeln haben wir leider verschenken müssen, weil wir gepäck sparen wollten. Sie wären bestimmt eine schöne erinnerung gewesen. Aber so sind sie vielleicht anderen noch zu was nütze.
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18. März 2009
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21. August 2007
heute haben wir unsere abreise von dieser schoenen insel klar gemacht. morgen frueh nehmen wir eine kleine faehre nach lombok, fahren dann eine stunde uebers land, um dann auf eine grosse faehre (fuenf stunden) nach bali ueberzusetzen. dort noch eine busfahrt ueber land zum flughafen, wahrscheinlich auch ne stunde. dort werden wir wohl viel zeit haben, denn unser flugzeug nach doha geht erst am donnerstag frueh um drei uhr. wenn alles gut geht, sind wir donnerstag abend zu hause.
leider wird hier das wetter schlechter, sonne ist weg, wind ist aufgekommen und die berge von lombok sind nicht mehr zu sehen, obwohl sie nur 20 minuten faehrfahrt entfernt sind. das laesst nichts gutes hoffen fuer die morgigen 5 stunden auf see…
b.
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19. August 2007
Nun laufe ich langsam nicht mehr wie ein roboter – der muskelkater verschwindet.
Ueber die bergbesteigung gaerbe es sicher noch viel zu schreiben, aber es fehlt hier an zeit.
Seit ein paar tagen sind wir nun auf dieser „suedseeinsel“ fuer aermere touristen. Aber es ist fast wie in unseren phantasien. Weisser strand, blaues meer, sonne, palmen, riffe, strandbars, bunte fische, wellenrauschen ….
Wir machen hier nichts anderes als lesen, lauschen, schlafen, schnorcheln, saufen, fressen, ins blaue starren – manchmal reden wir auch miteinander wirres zeug.
Jeden abend esse ich einen fisch, waehrend mich seine toten, traurigen augen anstarren. Heute habe ich ihn glaube ich vorher im wasser beim schnorcheln gesehen.
Die tage vergehen und wir planen unsere rueckkehr. Noch 2 tage im paradies fuer touristen (den locals gehts nicht ganz so gut).
Eine bitte: Koenntet ihr mehrmals am tag auf diese seite klicken? Dann bekommen wir den eindruck. dass sie gelesen wird.
jan
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16. August 2007
wir haben es bzw. ihn geschafft, aber fragt nicht nach dem zustand unserer beine! Rinjani haben wir am 2. tag der 3-tages tour bestiegen. es ging um 3.30 uhr morgens los, in stockfinsterer nacht mit einer taschenlampe. wir hatten gerade mal einen powerdrink zu uns genommen und waren so ziemlich die letzten, die sich auf den weg machten. im uebrigen hatten uns die ersten besteigerInnen geweckt, unser guide hatte naemlich verschlafen… wie sich spaeter herausstellte, hatte er auch nicht so eine grosse lust auf den berg zu klettern. er macht das aller 14 tage, da sei ihm verziehen, ansonsten war er sehr nett und hilfreich, denn ohne ihn haetten wir die ganze unternehmung nicht geschafft.
also um halb vier sind wir von 2700 metern losgelaufen mit dem ziel auf dem gipfel den sonnenaufgang zu erleben. 1000 meter hoehenunterschied sollten in knapp 3 stunden zu machen sein. zuerst kletterten wir staubige, verschlungene wege hoch, von denen wir noch kaum was sahen, dann wechselte der untergrund zu lavageroell. wir machten zwei schritte und rutschten einen zurueck. absolut muehsam. hinzu kam, dass wir schon nach 10 schritten derart ausser puste kamen, dass wir kurze pausen einlegen mussten, um neue zu schoepfen. das war zeitaufwaendig. es lag wohl an der duenneren luft ueber 3000 meter. auf diese weise sahen wir den sonnenaufgang vom lavafeld aus, was auch ganz schoen war…
den gipfel wollte ich mir keinesfalls nehmen lassen, auch wenn viele andere schon auf dem weg nach unten uns begegneten und jan auch sehr gern umkehren wollte. aber wer mit mir schon mal auf einen berg gekletter ist, weiss, dass ich nur sehr widerwillig vor dem gipfel umkehre… es hat jedenfalls noch eine quaelende ein und eine viertelstunde gedauert, bis wir endlich oben waren. der ausblick war grossartig, ich habe viele fotos gemacht. leider war es oben so kalt, dass wir kaum 15 minuten dort ausgehalten haben. unser guide wartete vor dem muehsamen lavafeld auf uns mit einer packung kekse, die mich vorm verhungern rettete.
b.
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12. August 2007
Gestern sind wir auf Lombok, unserer dritten indonesischen Insel angekommen. Die Faehrueberfahrt hat 5 Stunden gedauert und ich habe sie dank der vielen neuseelaendischen gingertabletten gegen seasickness ganz gut ueberstanden. Wir hatten kaum das schiff verlassen, da begann das uns inzwischen vertraute gerangel der anbieter eines fahrzeuges um uns. gewappnet durch den lonely planet mit konkreten preisvorstellungen verliessen wir noch recht guter dinge den hafen. ein ticketverkaeufer meinte 100 meter weiter gaebe es die von uns bevorzugten bemos. wir fanden sie ohne probleme, erlitten aber eine herbe niederlage bei den preisverhandlungen. sie haben uns schlichtweg fuer bloed erklaert mit unseren vorstellungen und uns in der gluehenden sonne mit unseren rucksaecken stehen gelassen. das waren wir so nicht gewohnt! offensichtlich sind die bemofahrer auf den einzelnen inseln sehr verschieden. wir haetten drei mal umsteigen muessen und bei der vorstellung jedesmal so eine schlappe hinnehmen zu muessen warfen wir unsere bemoplaene ueber den haufen und charterten einen direkt nach senggigi. was soll auch der geiz.
senggigi ist der beachbadeort von lombok. eigentlich sind wir nur hier, weil es auch gleichzeitig der ausgangsort fuer eine dreitaegige vulkanbesteigung ist. die wollen wir morgen wagen, innerhalb von 2 tagen werden wir auf 3700m steigen. so hoch waren wir noch nie. die naechte verbringen wir auf 2400m. so hoch haben wir auch noch nie geschlafen. ich bin sehr gespannt und werde in drei tagen berichten. jan hat eine woche lang einwaende gegen dieses abenteuer hervorgebracht, aber zum glueck haben wir einen belgier getroffen, der es schon gemacht hat und uns sehr empfohlen hat. ausserdem ist es eine neuseelaendische company, die diese besteigungen organisiert und da haben wir doch gute erfahrungen gesammelt.
b.
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9. August 2007
Nach ein paar tagen in den bergen sind wir wieder am meer.
Aber der reihe nach. Mit viel verhandlungsgeschick ist es uns wieder gelungen mit bemos an unser ziel zu kommen. Wir haben sogar so viel geld gespart, dass wir uns in tirri ganga einen guide leisten konnten, der uns durch die umliegenden doerfer gefuehrt hat (mit bauernhof besichtigung).
Gestern haben wir einen heiligen berg bestiegen. Natuerlich ging das nur wieder mit guide, obwohl der weg zum gipfel eine strasse und treppen waren. Aber alle wollen etwas vom tourismus haben!
Unser guide ist ein strenger hindu, der an jedem tempel auf dem wegh nach oben gebetet und geopfert (einige rupien) hat. Wir mussten immer mit beten (ich habe die finger hinterm ruecken gekreuzt) und uns blueten hinters ohr stecken. So war die besteigung – der gipfel lag in den wolken – doch eher eine religioese unterweisung.
Zur belohnung durften wir noch einen illegalen hahnenkampf sehen. Auf einem hinterhof trafen sich ca. 100 maenner und schrien und warfen mit geldscheinen. Dann wurden den haehnen federn ausgerupft um sie wuetend zu machen. Der laermpegel schwoll an und sie wurden aufeinander losgelassen.
Der erste kampf dauerte nur sekunden. Dann lag ein hahn tot am boden. Sie haben naemlich ein kleines messer am sporn. Beim zweiten kampf verletzten sich die haehne so sehr, dass sie erschoepft aufgaben. da wurde ein korb ueber beide gestuelpt und dann lag wieder ein toter hahn herum. Da sind wir gegangen.

Wir wohnten in der naehe eines wassertempels. An einem abend – wir sassen gemuetlich bei unserem bintang – fuellte sich der parkplatz mit bussen und pkws. Voellig uebermudete hinduistische pilgerer stuerzten in die umliegenden restaurants. Spaeter wuschen sich alle in den umliegenden wasserkanaelen oder in den bassins des tempels – es war ja dunkel. Ein uebernervoeser ballak-fan hat uns dann erklaert, dass sie schon 2 tage und naechte unterwegs sind. Alle 5 jahre geht das ganze dorf auf fahrt.
Nun sind wir wieder am wasser und wollen morgen vielleicht ein wenig schnorcheln. Es ist total schwierig herauszufinden wo das ohne guide/boot moeglich ist. Alle wollen wieder viel geld mit uns verdienen. Aber da wir geizig sind, haben wir alles selbstaendig ausgescheckt.
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4. August 2007
ein bemo ist ein abgewrackter kleinbus, der zwischen groesseren orten hin und herfaehrt. es gibt keine haltestellen, deshalb wird hupend durch ortschaften gefahren im falle, dass wer mitwill. es gibt auch keine fahrplaene, wenn ein bemo voll ist, faehrt er los. und es gibt auch keine fahrpreise. die einheimischen und eigentlichen nutzer_innen der bemos, die damit auf den markt und wieder zurueck fahren, scheinen aber immer genau zu wissen, was sie zu bezahlen haben. mensch drueckt beim aussteigen dem fahrer einfach ein paar zerknitterte geldscheine in die hand. der schmeisst sie ins fenster ohne nachzuzaehlen, scheinbar. anders bei touris: wir orientieren uns mit dem fahrpreis immer an den empfehlungen des lonely planet und schlagen diese vor dem einsteigen als fahrpreis vor. in den seltensten faellen werden sie akzeptiert sondern die erwartungen liegen deutlich drueber. nach annaeherung steigen wir ein und werden immer genau dahin gebracht, wo wir hin wollen, im zweifel zum naechsten bemo, wo alles von vorn losgeht.
auf der fahrt von ubud nach munduk nutzten wir 3 bemos. einmal kamen wir uns so verarscht vor, dass wir wuetend den busterminal verliessen. wir hatten glueck, davor standen zahlreiche bemos, von denen uns einer zum gewuenschten ziel brachte.
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Die letzten beiden tage in ubud haben wir lesend und kulturell verbracht.
An einem abend waren wir zu einer klassischen performance – wo die taenzerinnen so mit den haenden und augen ruckartig agieren. Das war sehr schoen anzuschauen. Den anderen abend haben wir traditionelles schattentheater gesehen – das was alle leute mit bali verbinden. Ich fands ganz interessant, onwohl es nicht zu verstehen war. Erst als die filigran geschnitzten puppen aufeinander eindroschen, hatte ich etwas angst um die puppen. Ich dachte so unterschiedlich sind puppentheater auf der welt gar nicht.
Von ubud sind wir in ein kleines dorf in die berge gefahren, das war sehr abenteuerlich. (dazu spaeter)
Munduk liegt ca. 1000m ueber dem meeresspiegl und mensch hat tolle blicke auf die 25km entfernte kueste. Leider muss mensch hier fuer wanderungen immer guides haben. Das kostet relativ viel geld und wir finden das bloed. Wir wandern lieber allein oder mit leuten, die wir kennen. So sind wir dort nur zwei naechte geblieben, haben aber einen sehr schoenen spaziergang durch die umliegende gegend gemacht.

Blick von munduk in die berge
Gerade werden die gewuerznelken geerntet und zum trocknen an die strasse gelegt – es riecht ueberall nach rotkohl. Auch kakoao und kaffee wurde hier getrocknemt. Wir sahen papaya und guavenbaeume, muskat, chilli usw. Ein tropisches Paradies. Mittags sind wir immer die dorfstrasse entlang gegangen und bei den essenstaenden eingekehrt. So haben wir gebackene fruechte, sate, gorengs, scharfen obstsalat unjd diverse snacks gegessen. Alles fuer pfennige. Seit unserer diarrhoe sind wir nicht mehr so aengstlich und essen alles – und es bekommt uns !!!!!!!!!!!
Heute haben wir uns wieder oeffentlich zur nordkueste begeben. Ein badeort – leider etwas heruntergekommen und dreckig. Mal sehen wie lange wir es hier aushalten.
Jan
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1. August 2007
Morgen gehts in die berge, da wirds wohl kein internet geben.
Bis dann
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Referer der letzten 24 Stunden:
- google.com (4)